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Internationale Hilfsprojekte unterstützen

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Katastrophen und Kriege im In- und Ausland sowie Probleme der Menschen in ärmeren Ländern machen Kinder und Jugendliche betroffen und hilflos. Das Österreichische Jugendrotkreuz will ihnen die Möglichkeit geben, 

das Geschehen um sie herum beeinflussen und über das Rotkreuz-Netzwerk konkret Hilfe leisten zu können. Selbst kleinste Beiträge können im Rahmen der internationalen Rotkreuz-Hilfe so eingesetzt werden, dass sie Beträchtliches bewirken.

Ebenso wichtig ist dem Österreichische Jugendrotkreuz, den jungen Menschen zu erklären, wie im jeweiligen Fall am sinnvollsten und effizientesten geholfen werden kann. Denn helfen zu wollen heißt noch nicht helfen zu können. Und gut gemeinte Hilfe muss nicht immer wirksame Hilfe bedeuten. Kulturelle und religiöse Barrieren sind in der Katastrophenhilfe und internationale Zusammenarbeit ebenso zu berücksichtigen wie die passende Entscheidung für Geld- oder Sachspenden. Hilfe muss auch immer als Unterstützung im Krisenfall verstanden werden, die keine Abhängigkeit erzeugen darf. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Österreichische Jugendrotkreuz im Vordergrund.

Aktuelles Hilfsprojekt im Schuljahr 2019/20:

Uganda - Imvepi

Mangel an sauberem Wasser und unzureichender sanitärer Versorgung ist nach wie vor eines der größten Gesundheitsprobleme in einem überfüllten Flüchtlingscamp. Für die am schnellsten wachsende Flüchtlingssiedlung der Welt in Norduganda besteht permanent die Gefahr des Ausbruchs von Krankheiten, einschließlich akuter wässriger Diarrhö / Cholera. Ohne Toiletten und sanitäre Einrichtungen, die Abfälle ordnungsgemäß entsorgen und sicher behandeln, ist das Leben von mehr als einer Million südsudanesischen Flüchtlingen in Norduganda weiterhin gefährdet.

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Das Rote Kreuz hilft

Gemeinsam mit der Ugandischen Rotkreuzgesellschaft unterstützt das Österreichische Rote Kreuz seit 2016 über 1 Million Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda. Unter den Flüchtlingen sind auch zahlreiche Kinder, welchen in Uganda der Zugang zu Schulbildung ermöglicht wird. Die Infrastruktur (Klassenräume, Sanitäranlagen etc.) ist mit der stark gestiegenen Anzahl an Schüler_innen im ländlichen Gebiet jedoch maßlos überfordert.

Eng abgestimmt mit der Regierung und anderen Partnern, baut das Rote Kreuz darum Sanitäranlagen („Schulklos“ - 6 Kabinen, davon eine behindertenfreundlich mit Zugangsrampe), welche die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen verhindern können, aber vor allem auch Mädchen einen kontinuierlichen Schulbesuch ermöglichen sollen.

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Die Imvepi Flüchtlingssiedlung mit über 54.000 Bewohner_innen ist mit ihren zahlreichen Institutionen wie dem mittlerweile größten Markt in der Region, dem Erstaufnahmezentrum sowie zahlreichen Schulen und Gesundheitszentren dabei zum Hotspot geworden.Der Bau von Sanitäranlagen ist in ein groß angelegtes Projekt eingebettet, welches darüber hinaus auch längerfristige Strukturen für die Abwasser- und Abfallentsorgung schafft, sowie umwelterhaltende - und einkommensgenerierende Maßnahmen in der Flüchtlingssiedlung Ivempi und den angrenzenden Gemeinden setzt.

Das Rote Kreuz setzt dabei auch auf kontinuierliche Aufklärung und Weiterbildung hinsichtlich Hygiene, wie zum Beispiel durch die Betreuung von Hygiene-Fokusgruppen (PEER Groups) in Schulen.

Die Investition in Schultoiletten und Hygiene wird hierbei als direkte Investition in Gesundheit sowie Bildung und somit in Chancen auf eine bessere Zukunft für die Kinder und ihren Familien verstanden.

Das Jugendrotkreuz hilft mit!

Das Österreichische Jugendrotkreuz unterstützt im Schuljahr 2019/20 das Hilfsprojekt des Österreichischen Roten Kreuzes und will damit speziell Kinder und Jugendliche durch den Bau von Sanitäranlagen an Schulen in der Flüchtlingssiedlung Imvepi fördern: Damit soll der Ausbruch von Durchfallerkrankungen verhindert und vor allem Mädchen ein kontinuierlicher Schulbesuch ermöglicht werden!

Toiletten spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung, dass die Gemeinden in diesen Siedlungen gesund bleiben“, sagt Grace Kyagaba, Koordinator für Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene beim ugandischen Roten Kreuz. "Diese haben dazu beigetragen, dass sich keine Fäkalien verbreiten und die Wasserquellen nicht verunreinigt werden."

Hilfsgüter Kosten
Bau einer Schultoilette („Schulklo“ – behindertenfreundlich mit Zugangsrampe) € 6.000
Ausbildung Multiplikator_innen (Trainer_innen PEER Groups) – pro Person € 100
Ausbildung Schulteam (PEER Groups “WASH Clubs“ ) – pro Person € 15
Fahrrad (Import, keine Eigenerzeugung in Uganda) € 75

 

Alle Schulen Österreichs sind eingeladen mitzuhelfen - wir freuen uns über jede Geldspende, mit der wir die Kinder und Jugendlichen in Uganda unterstützen können! Vielleicht steht demnächst ein Schulfest an und ihr macht ein Buffet, dessen Erlös dem Uganda-Projekt zugutekommt oder die Schulband veranstaltet ein Benefizkonzert? Jeder Euro hilft!

 

Kennwort: 143566 Uganda-Imvepi (Angabe unbedingt erforderlich)

Bankverbindung: Tiroler Sparkasse

IBAN: AT21 2050 3000 0007 5911

 ACHTUNG: Bei Jeder Überweisung unbedingt den Namen der Schule angeben!

 

 

Weitere aktuelle Hilfsprojekte 

Weitere Informationen zur Unterstützung von Projekten zur internationalen Zusammenarbeit und Katastrophenhilfe des Roten Kreuzes sind HIER zu finden.

 

Abgeschlossene Projekte

Ruanda - Kirimbi im Schuljahr 2017/18 und 2018/19

Das wurde geleistet:

  • Gemüsegärten und sauberes Wasser für bedürftige Kinder (bekannt unter der Bezeichnung "Ein Schwein für Malaika")
  • Rotationsfonds (Viehzucht) für 240 bedürftige Haushalte inkl. veterinärmedizinischer Unterstützung
  • Einbindung von 240 Frauen in Kooperativen und Stärkung bestehender Frauenkooperativen

Jugendrotkreuz-Spendenergebnis: € 19.126,31

Weitere Infos

 

Mosambik - Katastrophenhilfe nach Zyklon "Idai" im Schuljahr 2019

Das wurde geleistet:

  • Notunterkünfte und Reparatur von Unterkünften und Schulen
  • Wasseraufbereitung, Hygienemaßnahmen und Sanitäranlagen
  • Psychosoziale UNterstützung sowie Erste Hilfe und Basisgesundheitsversorgung

Jugendrotkreuz-Spendenergebnis: € 60.619,05

Weitere Infos

 

 

Spendenprojekt an der Schule

Alle SchülerInnen und LehrerInnen sind eingeladen das Jugendrotkreuz bei internationalen Projekten (Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe) mit Spenden zu unterstützen.

Die Spenden können auf das Spendenkonto der Jugendrotkreuz Landesleitung mit dem ensprechenden Verwendungszweck (je nach aktuellem Hilfsprojekt, das unterstützt werden soll) überwiesen werden.

Wenn Sie gerne eine Spendenaktion (Straßensammlung, etc.) organisieren möchten, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

 

 

Kontakt

Sie haben noch Fragen, Anregungen oder wollen uns anderweitig kontaktieren?
Gerne können Sie dazu unser Kontaktformular verwenden.

 

   
© Jugendrotkreuz Tirol • Hofburg 108 • A-6020 Innsbruck • +43 512 / 58 24 67

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